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Gemeinsam für das Wohl von Kindern- und Jugendlichen

Rege Teilnahme am Online-Austauschforum für Pädagogische Fachkräfte

Offenburg, 25. November 2021 – Zahlreiche Pädagogische Fachkräfte verschiedener Ortenauer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen folgten vergangene Woche einer Einladung des Jugendamts, sich an einem digitalen Austauschforum zu beteiligen. Unter dem Motto „Gemeinsam für das Wohl von Kindern und Jugendlichen“ hatten die rund 60 Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in Kleingruppen online zu den aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auszutauschen.

 

„Der große Zuspruch, die regen Diskussionen, aber auch die innovativen Ideen und bereichernden Beiträge der Teilnehmenden haben gezeigt, dass der Bedarf für einen solchen Austausch hoch ist“, so Jugendamtsleiter Heiko Faller. „Unser Dank gilt allen Fachkräften, die gerade in der Krise und angesichts der damit verbundenen Belastungen der Familien einen sehr wertvollen Beitrag zum Wohl von Kindern und Jugendlichen leisten“, sagte Faller.

 

„Kinderschutz beginnt dort, wo es um die Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen geht“, so Susanne Linnenberg von der Fachberatung für Kindertagesbetreuung beim Jugendamt. Wirksamer Kinderschutz setze den persönlichen Kontakt und die Beteiligung der Betroffenen voraus. Der Lockdown und ein eingeschränkter Regelbetrieb in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen erschwere die wichtige Arbeit der pädagogischen Fachkräfte in den letzten Monaten ungemein. Um dem zu begegnen, sei man vielerorts neue Wege gegangen und habe kreative Herangehensweisen an die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entwickelt. „Der Austausch mit Berufskolleginnen und -kollegen bietet einen enormen Mehrwert für die Fachkräfte im Umgang mit dieser besonderen Krisensituation“, erklärte Denise Walter, die als Fachberaterin im Jugendamt für Jugendsozialarbeit und Jugendschutz deren Anliegen und Bedürfnisse sehr genau kennt. Da die gewohnten Gesprächsformate unter Pandemiebedingungen nur erschwert möglich seien, habe man sich entschieden, in zwei aufeinanderfolgenden Online-Veranstaltungen jeweils Fachkräfte, die mit Kindern im Kindergartenalter sowie mit Kindern ab dem Schuleintrittsalter arbeiten, zusammenzubringen. Das Forum habe gezeigt, dass ein guter Austausch auch unter den besonderen Rahmenbedingungen möglich sei, weshalb man das Format auch in Zukunft anbieten wolle.